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Was lange währt… Leibniz goes aula

Ein gelungener Start der aula-Implementierung und ein wichtiger Schritt für die Demokratiebildung an der Leibnizschule: Nach langem Vorlauf konnten wir im Februar endlich den Start der Beteiligungsplattform aula an unserer Schule feiern und somit einen wichtigen Schritt zu einer stärkeren Demokratisierung des Schullebens an der Leibnizschule gehen.

aula ist eine Beteiligungsmöglichkeit, die es Schüler*innen ermöglicht, ihre Schule aktiv mitzugestalten. Eigene Ideen können eingebracht, gemeinsam weiterentwickelt und schließlich demokratisch abgestimmt werden. So lernen die Kinder und Jugendlichen, ihre Meinung zu vertreten, Verantwortung zu übernehmen und demokratische Prozesse praktisch zu erleben. Gleichzeitig stärkt aula die Schulgemeinschaft, da Entscheidungen transparenter werden und alle eine Stimme bekommen.

An zwei Projekttagen wurden bei uns vorab zunächst die Lehrkräfte und im Weiteren die Schüler*innen darin geschult, wie die Plattform funktioniert, wie man Ideen einbringt, diskutiert und darüber abstimmt, um sicherzustellen, dass alle das Tool sicher und sinnvoll nutzen können.

Die Spannbreite der Vorschläge, die dabei in den unterschiedlichen digitalen Räumen formuliert wurden, war und ist erfreulich groß und umfasst sowohl Ideen zur räumlichen Gestaltung (z.B. Bau eines Mini-Skateparks auf dem Schulhof oder Trennwände zwischen den Pissoirs auf den Jungentoiletten), zum Kiosk- und Mensaangebot (z.B. eine Eismaschine am Kiosk oder die Möglichkeit der Kartenzahlung) zu allgemein geltenden Regeln wie dem Verlassen des Schulgeländes unter bestimmten Bedingungen, zu Klassenfahrten, Ausflügen und Ähnlichem.

Der Ablauf auf aula ist dabei einfach strukturiert: Zunächst kann jede*r eine solche Idee auf der Plattform veröffentlichen. Anschließend wird die Idee gemeinsam diskutiert und bei Gefallen „geliked“. Vorschläge mit viel Zuspruch werden von eigens geschulten Schülermoderator*innen aufgegriffen und in einen anderen Raum verschoben, in dem die Ideen ausdifferenziert und gegebenenfalls weiter verbessert werden. Danach wird geprüft, ob der Vorschlag umsetzbar ist. Wenn dies der Fall ist, kommt es zu einer Abstimmung, bei der alle ihre Stimme abgeben können. Erhält die Idee genügend Zustimmung, wird sie umgesetzt. Auf diese Weise können also Veränderungen entstehen, die von den Schüler*innen selbst angestoßen wurden.

Wir sind gespannt auf alles, was da noch kommen wird und freuen uns über diese Möglichkeit zur Erfahrung von Selbstwirksamkeit in demokratischen Prozessen für unsere Schüler*innen.

das aula-Team

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