Debattieren im Wettbewerb

Die Jugend debattiert Saison ist schon wieder im vollen Gange und im März erwartet uns das Landesfinale, zu dem wir auch in diesem Jahr eine Vertreterin schicken - Jule aus der Klasse 10d hat sich sowohl auf Schulebene als auch auf Verbundebene durchsetzen können und kann sich nun im Debattieren mit den anderen Siegern der Altersstufe I aus ganz Niedersachsen messen. Der Landeswettbewerb findet auch in diesem Jahr wieder im Landtag in Hannover statt. Paul aus Jahrgang 12, der in den letzten Jahren sehr erfolgreich bis zur Landesebene debattiert hat, zeigt in diesem Jahr, dass er auch als Juror eloquent und rhetorisch geschickt agieren kann und wird nach seinem Einsatz im Verbundwettbewerb auch auf Landesebene jurieren.

Die Sieger beider Altersgruppen im Verbundwettbewerb

Der Verbundwettbewerb fand in diesem Jahr am 29. Januar in der sehr schönen Aula der Bismarckschule statt, sodass die diesjährigen Jugend debattiert-Teilnehmer einmal die Gelegenheit hatten, auch die Gegebenheiten an einer anderen Schule kennen zu lernen – für die Altersstufe II trat hier für die Leibnizschule Anna aus Jahrgang 12 an, die einen tollen zweiten Platz belegte.
Auf der Schulebene hatten wir bereits direkt nach den Weihnachtsferien zwei debattenreiche Wettbewerbstage mit vielen Teilnehmern aus den Jahrgängen 8-12, die als Klassensieger hier über zwei Runden ihre Debattierfähigkeiten miteinander messen konnten. Dabei wurden viele Pro-und Contraargumente zu interessanten und auch politisch aktuellen Fragen ausgetauscht, abgewogen und mitunter auch verworfen.

Die letzten vier Teilnehmer der Schul­runde von Alters­gruppe II

In der Altersstufe II ging es dabei in den beiden Vorrunden um die Fragen, ob ein Schulfach für „Ökologisches Verhalten“ eingeführt werden soll und um die Frage nach einer Helmpflicht für E-Roller. Die Finalrunde, in der es zu einem Klassenbattle zwischen der 9d - vertreten durch Felix und Jan-Marten auf der Proseite und Jule und Marian aus der 10d auf der Contraseite kam – warf die Frage auf, ob Schulen, die Abschlussfahrten in das Ausland anbieten, verpflichtet sein sollen, immer auch eine Fahrt nach Ostmitteleuropa durchzuführen. Die Jury tagte lange bis sie ihre schwierige Entscheidung getroffen hatte.

Bei der Siegerehrung am Ende des Schulwettbewerbs wies auch Frau Bürig-Heinze in ihrer Rede noch auf den Wert des Debattierens für eine funktionierende Demokratie hin und lobte den Einsatz aller Beteiligten. Auch hier geht noch einmal ein herzlicher Dank an alle, die sowohl als Debattanten aber auch ebenso wichtig als Juroren helfen, dass wir den Wettbewerb in diesem Rahmen durchführen können.

Lena Ebel, (Fachobfrau Deutsch)