Paul Marquordt qualifiziert sich erneut für den Landeswettbewerb „Jugend debattiert“

Debatten über Feuerwerk und Elektrobusse, Zeitumstellung und Gemeinderat

Die „Jugend debattiert“-Saison 2018/19 ist inzwischen schon weit fortgeschritten, und am 19. März 2019 findet der Landeswettbewerb im Landtag statt, bei dem Paul Marquordt aus dem elften Jahrgang zum zweiten Mal nach 2017 antreten wird. Schon seit November 2018 haben viele Leibnizer sowohl auf Klassen- als auch auf Schulebene gezeigt, dass sie über­zeugend argumentieren und sich kritisch mit aktuellen Fragen aus Gesellschaft und Politik auseinandersetzen können.

Für die 24 Klassensieger aus der Altersstufe I ging es in diesem Jahr auf der Schulebene um die umstrittene Frage nach dem Verbot privaten Silvester-Feierwerks und ein neu einzuführendes Schulfach „praktische Lebensführung“. In die abschließende Finaldebatte schafften es Anny Görzen aus der 9b, Fiona Sieber aus der 10b und Bennett Augath und Joschua Prieth, beide aus der 10a. Ihre Debatte zu der Frage, ob bundes­weit für alle Hundehalter ein „Hundeführerschein“ vorgeschrieben werden soll wurde von einem interessierten Publikum verfolgt.

Am Ende setzte sich Fiona durch und vertrat die Leibnizschule am 29. Januar in der vollbesetzen Aula im Regional-Verbundwettbewerb. Sie debattierte mit Schülerinnen und Schülern der Bismarckschule, der Helene-Lange-Schule und der Elsa-Brändström-Schule. Der erste Platz ging in diesem Jahr nach einer fachlich herausfordenden Debatte zur Frage nach einer zeitnahen Einführung von Elektrobussen in Hannover an Hendrik Nerenz von der Elsa-Brändström-Schule. Herzlichen Glück­wunsch! Die Jury setzte Fiona auf Platz drei. Auch das ist ein wirklich schöner Erfolg!

In der Altersstufe II setze sich Paul Marquordt, der unsere Schule bereits 2017 im Landeswettbewerb vertreten hatte, auf Schul- und Regionalebene durch und darf sein Glück nun noch einmal auf der Landesebene probieren. Wir drücken ihm die Daumen!

Im Verbundwettbwerb debattierte Paul mit Ronja Steiner von der Elsa Brändström-Schule, Maria Wessels von der Bismarckschule und Chiara Bandmann von der Helene-Lange-Schule, die sich in einer facettenreichen Debatte mit der Frage nach einer Verpflichtung von Bürgern zu einer Mitarbeit im Gemeinderat auseinandersetzten.

Im Schulwettbewerb der Altersstufe II kamen Jona Selke aus der 11d und Anna-Tabea-Kraeft aus Jahrgang 12 auf die Plätze zwei und drei. Das Thema der Finaldebatte war die geplante Beendigung der Zeit­um­stellung in der EU. In den Quali­fi­ka­tions­runden des Schul­wettbewerbs debattierten die Schüler aus Jahrgang 11 und 12 über das Einstellungsalter bei der Bundeswehr und die Frage nach einem generellen Tempolimit auf deutschen Autobahnen.

Für den musikalischen Rahmen des Regionalentscheids sorgte zur Freude des Publikums auch in diesem Jahr wieder unsere Schulband „Social Experiment“, begleitet von Matthias Sagaster.

Allen Debattanten sei herzlich gedankt für ihr Engagement und die Bereitschaft, sich gemeinsam um Lösungen für politische Probleme zu bemühen! Gute Debatten sind die Grundlage guter Entscheidungen. Darum wird an der Leibnzschule auch im kommenden Schuljahr wieder debattiert.

Lena Ebel