Briefaustausch mit Schule in den USA begonnen

Klasse 6c schreibt sich mit Schülern der East Hampton Middle School, Connecticut

Die Klasse 6c hat in diesem Jahr als erste Lern­gruppe an der Leibniz­schule die Gelegen­heit gehabt, an einem Brief­aus­tausch mit Schüler­innen und Schülern einer US-ameri­kanischen Schule teil­zu­nehmen. Zustande ge­kommen ist der Kontakt über die ameri­kanische Tante eines Schülers aus der Klasse.

Welche Hobbys und Inter­essen haben die ameri­kanischen Schüler? Welche Schul­fächer mögen sie (oder auch nicht)? Was können sie über ihre Schule und ihren Heimat­ort be­richten? Solche und ähn­liche Fragen stellten sich die Schüler der Klasse 6c (natürlich auf Englisch), ehe sie erstmals den Brief eines Schülers von der East Hampton Middle School im US-Bundes­staat Connecticut (etwa auf dem halben Weg zwischen Boston und New York City) in den Händen hielten.

Dabei stellte sich schnell heraus, dass der In­forma­tions­gehalt der insgesamt ca. 40 Briefe doch sehr unter­schied­lich aus­ge­fallen war. Während einige Amerikaner am PC eine komplette Seite ge­schrieben hatten, bestanden andere Briefe haupt­sächlich aus wenigen Fragen. Dies hinderte die Klasse von Englisch­lehrer Andreas Manthey jedoch nicht, die Briefe sorg­fältig zu lesen und mit inter­essanten Infor­ma­tionen zur eigenen Person zu be­ant­worten. Dabei er­gänzte ein größerer Teil der deutschen Schüler den Antwort­brief um die eigene E-Mail­adresse, in der Hoffnung, in baldiger Zukunft eine Antwort­mail aus den USA zu erhalten.

Die ameri­kanische Lehrerin Mrs Aiken und Andreas Manthey sehen in dem Projekt eine große Chance. Denn zum einen können die Schüler einen „echten“ Brief verfassen, was heute nicht mehr an der Tages­ordnung ist. Zum anderen wird es speziell den deutschen Schülern er­möglicht, einen englisch­sprachigen Brief an einen realen Empfänger zu ver­fassen.

Schließ­lich profitieren die Schüler auf beiden Seiten davon, die jeweils andere Kultur aus erster Hand besser kennen­zu­lernen. So wird es spannend sein, zu sehen, ob es gelingt, den Brief­aus­tausch auch in den nächsten Schul­jahren fort­zu­setzen.