Schön ist schlimm und schlimm ist schön

 

Er ist ein strahlender Held. Gemeinsam mit seinem Freund Banquo schlägt Macbeth eine Rebellion gegen den schottischen König Duncan nieder. Der Verräter wird hingerichtet, Macbeth zum Thane von Cawdor ernannt. Auf dem Weg nach Hause begegnet er drei sonderbaren „Schicksalsschwestern“, die ihm noch größere Macht vorhersagen, sogar König soll er werden. Aber Vorsicht: „Schön ist schlimm und schlimm ist schön“, lautet das Motto der drei Frauen. Um der Prophezeiung nachzuhelfen, unternimmt Macbeth gemeinsam mit seiner Frau einen Mordanschlag auf König Duncan. Doch der eine Mord zieht weitere nach sich: Die Diener könnten etwas gehört haben; der schottische Adlige Macduff wittert Verrat; auch Banquo, der die Prophezeiung kennt, könnte gefährlich werden. Immer tiefer verstrickt sich Macbeth in die Gewalt„Blut will Blut“. Erneut befragt er die drei Frauen. Niemand, den eine Frau gebar, könne ihn besiegen, erfährt er. Erst wenn der Wald von Birnam gegen sein Schloss Dunsinane marschiere, drohe ihm Gefahr. Wer soll da den Tyrannen stoppen?

William Shakespeares Tragödie von Macbeth spielt im 11. Jahrhundert, doch die Themen des Stücks sind zeitlos. Auf der Bühne steht daher auch keine mittelalterliche Kulisse, dafür spielen Koffer eine wichtige Rolle. Viele der Akteure sind in mehreren Rollen zu sehen. Am Donnerstag, den 13. Juni öffnet sich um 19.30 Uhr der Vorhang in der Aula zur Premiere. Ein weiteres Mal ist die Inszenierung der Theater-AG der 9. bis 12. Klassen am Freitag, den 14. Juni zu sehen. Der Eintritt kostet vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Die Theater-AG wünscht gute Unterhaltung.

 

Macbeth mordet für die Macht – Aufführungen der Theater-AG am 13. und 14.6.