Info-Abend "Sicher im Netz"

Die Risiken von Internet, Handy & Co. und wie man seine Kinder schützt
15. März 2011 – 19:30 – Aula Röntgenstr.

Kinder und Jugendliche nutzen Internet und Handy wesentlich unbefangener als ihre Eltern. Das ist einerseits gut so, denn der flüssige Umgang mit Browser und E-Mail-Programm zählt zu den Fertigkeiten, die heute in der Schule und im Beruf vorausgesetzt werden. Andererseits bringt es die Erziehungspflichtigen - Eltern wie Lehrer - in Verlegenheit: Sie wissen oft weniger über die neuen Medien als ihre Schutzbefohlenen und können sie daher nicht über die darin verborgenen Gefahren aufklären.


Oft bedarf es nicht mehr als ein paar Klicks, und das Kind landet auf einer gewaltverherrlichenden, pornografischen oder Neonazi-Site. Wer sich nicht auskennt, kann mit minimalem Aufwand, ohne es zu beabsichtigen oder überhaupt zu bemerken, eine Urheberrechtsverletzung oder einen Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht begehen, die eine teure Abmahnung nach sich zieht. Erklärungsbedarf besteht auch über die Funktionsweise und Spielregeln sozialer Netze wie SchülerVZ und Facebook - die viel Raum für Fehler lassen.


Die Veranstaltung will die neuen Medien nicht verteufeln, sondern Eltern für ihre Risiken sensibilisieren und realistische Empfehlungen zur sicheren Nutzung geben. Da Beispielsites mit nicht für Jugendliche geeigneten Inhalten genannt werden sollen, dürfen keine Kinder unter 18 Jahren daran teilnehmen. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an die Eltern der jüngeren Jahrgänge (5.-8. Klasse), alle anderen interessierten Eltern der Schule sind selbstverständlich auch willkommen.


Jo Bager ist Redakteur bei der Computerzeitschrift c't. Er hat sich bereits in etlichen Artikeln mit den Vorzügen, aber auch mit den Schattenseiten des Internet befasst. Als Vater eines Schülers an der Leibnizschule hat er gar keine andere Wahl, als seine Empfehlungen einem permanenten Reality Check zu unterziehen.


Thomas Langwald ist Jugendkontaktbeamter der Polizeiinspektion Hannover Ost. Ausgehend von den täglichen Erfahrungen mit Jugendlichen und „ihrem Leben im Netz“, hat er in vielen Vorträgen über die Risiken des Internets referiert. Dabei zeigt er konkrete Wege auf, wie Eltern und Kinder die medialen Herausforderungen angehen können.