Landesrunde der Mathematik-Olympiade mit vier Leibnizern

Isabelle Smolarek, Robin Errington, Jasper Grotjahn und Rixa Ribitzki sind dabei

Wie kommt man eigentlich zur Landesrunde der Mathematik-Olympiade? Indem man mit mathematischem Sachverstand und etwas Einfallsreichtum Aufgaben wie diese löst:

Mathe mit Lena, Anne, Nanni und Annette

LENA: „Mein Vorname hat vier Buchstaben, ein A, ein E, ein L und ein N. Es gibt 24 Möglichkeiten, diese vier Buchstaben jeweils verschieden anzuordnen.“

ANNE: „Mein Vorname hat auch vier Buchstaben. Dann gibt es genauso viele Möglichkeiten wie bei LENA.“

NANNI: „Mein Vorname hat sogar fünf Buchstaben. Bei mir gibt es deswegen mehr Möglichkeiten der Anordnung als bei euch mit euren vier Buchstaben.“

LENA: „Dann hole ich meine große Schwester ANNETTE, und die hat mehr Möglichkeiten als wir alle zusammen.“

Haben Anne, Nanni und Lena Recht?

68 Leibnizer haben sich in diesem Schuljahr mit dieser und anderen Knobelaufgaben herumgeschlagen. Diese hohe Beteiligung an der Schulrunde ist sehr erfreulich, in den zurückliegenden zehn Jahren hatten sich nur einmal mehr SchülerInnen für diese Stufe angemeldet.

Maximal waren in jeder Klassenstufe 40 Punkte zu erreichen, was allerdings nur sehr selten gelingt. Sechs Leibnizer haben in diesem Jahr besonders gut abgeschnitten: Isabelle Smolarek (8b, 38 Punkte), Robin Errington (5a, 36), Jasper Grotjahn (7a, 36), Rixa Ribitzki (7d, 36), Simeon Schmidt (8d, 36) und Klara Klejnowski (6c, 33) erreichten alle 33 Punkte oder mehr und bekamen daher vom Veranstalter das Prädikat „sehr gut“. Weitere 16 SchülerInnen erreichten ein überaus vorzeigbares „gut“.

Isabelle, Robin, Jasper und Rixa haben zudem die notwendige Punktzahl für die Qualifikation zur Landesrunde erreicht, die am 23. und 24. Februar 2018 in Göttingen stattfinden wird. Sie gehören damit von den über 8100 niedersächsischen Teilnehmern zu den 228 Olympioniken, die um die Landespreise knobeln dürfen.

Die Schulgemeinschaft gratuliert allen Teilnehmern ganz herzlich zu ihren hervorragenden Leistungen!

Den vier Qualifikanten für die Landesrunde drücken wir ganz fest die Daumen, auf dass sie auch in Göttingen viel Freude am mathematischen Knobeln haben mögen!

Und wem die Aufgabe zu Beginn zu langweilig war (natürlich hat Anne nicht, Nanni zum Teil und Lena komplett Recht), der bestimme den kleinsten Wert, den das Produkt

annehmen kann, wenn a, b, c und d positive reelle Zahlen mit a + b + c + d = 1 sind. Ist doch ganz einfach, oder?

Adrian Berhard, Benjamin John

Foto: Knut N. Krafft