Wo ist Colbär?

Die Klasse 7d schaut sich den Kinofilm „Simpel“ an und stellt fest: Vieles ist anders als im Buch

Am Samstag, den 25. November 2017, besuchten wir, die Klasse 7d, zusammen mit unserer Klassenlehrerin Frau Chassefière das Astor-Kino. Wir schauten einen mal traurigen und mal witzigen Film über einen geistig behinderten Jungen und seinen Bruder. Der Grund dafür war ganz simpel: Der Film beruht auf dem Buch mit dem Titel „Simpel“ von Marie-Aude Murail, das wir im sechsten Schuljahr gelesen hatten.

Damals hatten wir im Unterricht einiges zu lachen. Es gab viele lustige, aber auch obszöne Szenen. Wir haben sogar versucht einzelne Teile vorzuspielen. Da es ein französisches Buch ist, musste Frau Chassefière uns in der Aussprache der Namen häufig verbessern. Ein großer Insider war der Name Colbert. Er sollte „Colbär“ ausgesprochen werden. Das brachte viele zum Lachen, sodass er sich sogar bei einigen im Whats-App-Status wiederfand. 


Allerdings hatte der Film nicht allzu viel mit dem Buch zu tun, was uns allen auffiel. Dennoch gefiel uns der Film gut. Den Inhalt zu beschreiben, ist nicht so leicht, da der Film sich vom Buch ziemlich unterscheidet. Der Bruder von Simpel heißt im Film zum Beispiel Ben, aber im Buch Colbert.


Die ursprüngliche Geschichte (aus dem Buch) spielt in Frankreich bzw. in Paris, der Film dagegen in Niedersachsen und Hamburg. Einige Charaktere sind im Film neu erfunden, einige weggelassen! Doch immerhin hat man sich bemüht, einige Ausschnitte anzudeuten, die sich auch im Buch finden. Insgesamt war es ein gelungener Ausflug außerhalb der Schulzeit, und mit dem Film waren wir auch zufrieden! Ich kann ihn empfehlen.


Felix Moskalev, 7d

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„Simpel“ als Buch im Katalog der Stadtbibliothek finden.

Foto: Astor Grand Cinema