Politiker Heiner Geißler besucht seine alte Schule

Erinnerungen an die Leibnizschule im „Dritten Reich“

Überraschend be­suchte am Freitag, den 17. März 2017 der Politiker und ehe­malige Bundes­minister Heiner Geißler die Leibniz­schule in der List.

Im Rahmen von Ton­auf­nahmen für die Sende­reihe „Unter­wegs mit Promi­nenten“ be­gleite­te ein Team des NDR den Alt-Leibnizer in den Nach­folge­bau seiner alten Schule. Von 1939 bis 1942 war Geißler Schüler der da­maligen Leibniz­schule an der Alten Celler Heer­straße.

Da sein Vater, ein württembergischer Zentrumsabgeordneter, den Nationalsozialisten nicht genehm gewesen sei, wurde er als Kartograf an das Landesvermessungsamt nach Hannover versetzt, berichtete Geißler Schulleiter Kurt Veith im Gespräch. So kam Geißler, der in Oberndorf am Neckar geboren wurde, als Schüler nach Hannover.

Auf die Leibnizschule hätten seine Eltern ihn geschickt, weil sie auch damals schon einen sehr guten Ruf genossen habe, erinnerte sich Geißler. Das Schulklima sei vergleichsweise liberal gewesen. Von der heutigen Leibnizschule habe er viel Positives gehört, sagte Geißler gut gelaunt. Das freut uns natürlich sehr.

Die Radiosendung mit Heiner Geißlers Besuch in der Leibnizschule wird am Donnerstag, den 11. Mai 2017 um 19.05 Uhr auf NDR 1 Nieder­sachsen ausgestrahlt.

Fotos: NDR (1), Müglich (2).